GOLD für das Ehrenamt - St. Vinzenz sagt DANKE
Zu einem „Dankeschön-Nachmittag“ begrüßte Einrichtungsleitern Angelika Schäfer alle ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Altenheims St. Vinzenz.
Unzählbare Stunden an ehrenamtlicher Arbeit werdem in St. Vinzenz in unterschiedlichster Weise geleistet. Seit fast 40 Jahren gibt es den Stüblenachmittag mit wöchentlichen Programm des Katholischen Frauenbundes und auch der Besuchsdienst ist seit fast vier Jahrzehnten in St. Vinzenz fest implementiert. Ingrid Kühn vom Katholischen Frauenbund ist seit Anbeginn dabei und stellte die Geschichte und die Entwicklung der ehrenamtlichen Arbeit vom Stüblenachmittag über Atrium- und Besuchsdienst in St. Vinzenz vor. Neu in diesem Jahr gestartet und gleich ein Erfolgsmodell ist die ehrenamtliche Schafkopfrunde.
Seit Bestehen des Hospizvereins Donau-Ries sind ehrenamtliche Hospizbegleiter und –begleiterinnen in St. Vinzenz im Einsatz. Sie begleiten auf Wunsch die Bewohnerinnen und Bewohner in deren letzter Lebensphase. Elfriede Ganzenmüller, Koordinatorin des Hospizvereins stellte die Organisation, die Arbeit der Hospizbegleiter und deren Ausbildung vor. Beide ehrenamtlichen Strukturen sind in St. Vinzenz nicht mehr weg zu denken, sie ergänzen sich wunderbar. Die Zeit, die jeder einzelne Ehrenamtliche einbringt, ist ein Geschenk nicht nur für die Bewohner, sondern auch wertvolle Unterstützung für die hauptamtliche Arbeit. Dieses Engagement ist mit Geld und Gold nicht aufzuwiegen.
Eine schöne Kaffeetafel war für die Ehrenamtlichen im Stüble eingedeckt, Hr. Dederer von der Rieser Musikschule begleitete den Nachmittag auf dem Akkordeon.
Bevor zum Abschied Herr Kaplan Muyunga mit einem Segen die Gäste verabschiedete, wurde gemeinsam noch ein Kanon gesungen und Renate Bühlmeier vom Besuchsdienst las das Gedicht „Lob des Ehrenamtes“ vor. Etwas Gold gab es am Ende dann doch noch. Die Gäste durften ein Päckchen Kaffee mit nach Hause nehmen, eine aromatische und fruchtige Mischung, mit einer zarten Note von Bitterschokolade und Tabak. Die Röstung hat das Prädikat „Gold“ von der Deutsche Röstergilde verliehen bekommen. Gold für das Ehrenamt.


